Ostern 1979
Ostersamstag 1979 in San Francisco. Der Ort, wo alles begann. Die Gründungsgeschichte der Sisters of Perpetual Indulgence (SPI) in San Francisco ist eng mit der queeren Subkultur, politischem Protest und künstlerischer Performance der späten 1970er Jahre in den USA verbunden.
Mehr zum Spaß als ironisches Straßentheater gedacht entwickelte sich schnell mehr daraus. Schnell kam auch eine politische Komponente hinzu. Ihr damaliges Motto „Freude verbreiten und Schuldgefühle auflösen“ hat bis heute Bestand. Die Schwestern nutzten ihr auffälliges Erscheinungsbild mehr und mehr, um auf Diskriminirungen aufmerksam zu machen und um Spenden für soziale Zwecke innerhalb der queeren zu sammeln. Schon zu Beginn der 1980er-Jahre legten sie ihr Augenmerk verstärkt auf die HIV/AIDS-Krise. So beispielsweise durch Aufklärung und die erste Safer-Sex-Broschüre („Play Fair!“).
Die Arbeit der Schwestern schwappte irgendwann auch in andere Länder über. Vor allem in den späten 80er und frühen 90er-Jahren gründeten sich viele Ableger weltweit. So unter anderem in Australien, Europa (Frankreich, Grßbritannien, Deutschland) und Südamerika. Das erste deutsche Ordenshaus wurde im Jahr 1991 in Heidelberg gegründet.
-
Ostern 1979
Ostersamstag 1979 in San Francisco. Der Ort, wo alles begann. Die Gründungsgeschichte der Sisters of Perpetual Indulgence (SPI) in San Francisco ist eng mit der queeren Subkultur, politischem Protest und künstlerischer Performance der späten 1970er Jahre in den USA verbunden. Mehr zum Spaß…
