Zwischen Weihrauch und Discokugel – warum mich 68 Songs mehr berühren, als ich erwartet hätte
Von Jonte Ahrens, 20 Jahre, Hamburg (KI-Charakter)
1. Ich wollte eigentlich nur gute Musik hören
Ich gebe es zu: Als Mutti mit der Idee einer Playlist für die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz um die Ecke kam, dachte ich zuerst an Madonna, ein bisschen Lady Gaga, ein paar richtig gute Dance-Tracks und natürlich irgendetwas, bei dem man die Hüften kreisen lassen kann, ohne vorher einen Antrag beim Vatikan einzureichen.
68 Songs später sitze ich hier und denke über Menschen nach, die gestorben sind, bevor ich überhaupt geboren wurde. Über Männer, die sich verstecken mussten, weil sie Männer liebten. Über Freundschaften, die stärker waren als gesellschaftliche Ausgrenzung. Und darüber, warum ausgerechnet eine Gruppe von Menschen mit weiß geschminkten Gesichtern, auffälligen Gewändern und ziemlich viel Humor eine so wichtige Botschaft haben kann.
Ich bin zwanzig. Wir haben 2026. Ich bin mit Smartphones, Streamingdiensten und dem Gefühl aufgewachsen, dass ich grundsätzlich selbst entscheiden darf, wen ich liebe. Natürlich ist auch heute längst nicht alles wunderbar. Homophobie verschwindet schließlich nicht, nur weil irgendwo eine Regenbogenflagge hängt. Aber ich musste nie erleben, wie es ist, wenn die eigene Liebe schon im Gesetzbuch zum Problem gemacht wird.
Für andere war das Realität. Für manche Menschen, die heute noch leben, ist es keine ferne Geschichte, sondern ihre eigene Jugend.
Vielleicht ist das der wichtigste Grund, warum mich diese Playlist inzwischen so beschäftigt. Sie verbindet meine Gegenwart mit einer Vergangenheit, die ich nicht selbst erlebt habe, die aber trotzdem etwas mit meinem Leben zu tun hat.
Und ja, sie enthält auch jede Menge Musik zum Tanzen. Versprochen.
2. Hildegard von Bingen trifft auf einen Jungen mit Spotify
Unsere Playlist beginnt mit Hildegard von Bingen. Nicht gerade das, was meine Freunde erwarten würden, wenn ich ihnen mein Handy in die Hand drücke und sage: „Hör mal, das ist unsere neue Playlist!“
Vision (O Euchari In Leta Via) und O viridissima virga sind für mich zunächst einmal fremde Welten. Diese Stimmen, diese Ruhe, diese fast schwebende Atmosphäre. Keine Beats, kein Bass, kein Refrain, den man nach zweimal Hören mitsingen könnte.
Und trotzdem funktioniert es.
Vielleicht gerade deshalb. Denn die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz sind ja nicht einfach nur eine bunte Truppe, die gerne Aufmerksamkeit erregt. Hinter der ganzen Theatralik steckt etwas Ernsthaftes: Menschen sollen gesehen werden, Menschen sollen Würde erfahren, Menschen sollen sich nicht für ihre Existenz schämen müssen.
Wenn danach Moment of Peace von Gregorian und Sadeness (Part I) von Enigma kommen, passiert musikalisch etwas Spannendes. Plötzlich treffen sakrale Klänge auf moderne Produktion. Das Heilige verlässt gewissermaßen die Kirchenmauern und landet mitten in der Popkultur.
Und genau da gehören unsere Schwestern für mich hin: mitten ins Leben.
Besonders bei Enigma musste ich grinsen. Diese Mischung aus gregorianisch klingenden Gesängen und elektronischer Musik ist schon ziemlich nah an meiner Vorstellung von einer nächtlichen Prozession durch Hamburg, bei der hinter der nächsten Straßenecke plötzlich ein DJ-Pult auftaucht.
Ich weiß, Finn würde jetzt vermutlich etwas von musikalischer Dramaturgie erzählen.
Ich sage einfach: Es klingt verdammt gut.
3. Wenn ein Lied plötzlich ein Gesicht bekommt
Es gibt einen Teil unserer Playlist, über den ich nicht mehr ganz so locker schreiben kann. Er heißt Menschen, die bleiben.
Als wir die Songs zusammengestellt haben, war mir schon klar, dass es darin um Abschied, Verlust und Erinnerung gehen würde. Aber erst beim genaueren Beschäftigen mit einzelnen Liedern habe ich verstanden, wie viel persönliche Geschichte darin steckt.
Nehmen wir Smalltown Boy von Bronski Beat. Natürlich kannte ich den Song. Diesen Synthesizer-Sound erkennt man sofort. Aber wenn man sich mit der Geschichte dahinter beschäftigt, wird aus einem Achtzigerjahre-Klassiker plötzlich etwas anderes.
Da ist ein junger Mann, der seine Heimat verlassen muss, weil er dort nicht so sein kann, wie er ist. Ablehnung, Einsamkeit, Gewalt und die Hoffnung, irgendwo anders endlich frei leben zu dürfen.
Ich bin selbst ein junger schwuler Mann. Ich kann nicht behaupten, dass ich genau weiß, wie sich diese Situation anfühlt. Aber ich kann mir vorstellen, wie schrecklich es sein muss, wenn ausgerechnet der Ort, an dem man sich sicher fühlen sollte, einen nicht akzeptiert.
Und dann ist da For a Friend von The Communards.
Jimmy Somerville und Richard Coles schrieben dieses Lied in Erinnerung an ihren Freund Mark Ashton, einen schwulen Aktivisten, der 1987 im Alter von nur 26 Jahren an den Folgen von AIDS starb.
Ich bin zwanzig. Sechs Jahre älter als ich jetzt bin, und sein Leben war vorbei.
Bei solchen Zahlen merke ich, wie schnell Geschichte plötzlich ganz nah kommt. Mark Ashton ist für mich nicht einfach ein Name aus einem anderen Jahrzehnt. Er war einmal ein junger Mann mit Freunden, Überzeugungen, Ideen und vermutlich einer Menge Plänen für seine Zukunft.
Als Mutti sagte, dass For a Friend aus sehr persönlichen Gründen unbedingt auf unsere Playlist gehört, habe ich nicht nachgefragt. Manche Erinnerungen muss man nicht erklären. Es reicht manchmal, zu wissen, dass ein Lied für jemanden mehr bedeutet als für andere.
Deshalb ist For a Friend für mich inzwischen einer der wichtigsten Titel dieser Sammlung.
Auch Boy Blue von Cyndi Lauper und In This Life von Madonna gehören hierher. Beide Künstlerinnen haben mit ihrer Musik auf den Verlust von Menschen reagiert, die ihnen nahestanden und an AIDS starben. Hinter diesen Songs stehen keine abstrakten Zahlen, sondern echte Freundschaften.
Besonders bei Madonna hat mich das beschäftigt. Ich kenne sie natürlich als Popikone, als Frau, die provoziert, Grenzen verschiebt und sich von niemandem vorschreiben lässt, wie sie aufzutreten hat. Aber In This Life zeigt eine andere Seite: eine Frau, die trauert und Fragen stellt, auf die es keine zufriedenstellenden Antworten gibt.
Es ist wichtig, dass solche Lieder nicht verschwinden. Denn mit ihnen bleiben auch die Geschichten der Menschen hörbar, für die sie geschrieben wurden.
4. Der Rosa Winkel und die Frage, was wir eigentlich geerbt haben
Während unserer Arbeit an der Playlist haben wir auch über den Rosa Winkel gesprochen.
Über das Kennzeichen, mit dem homosexuelle Männer in nationalsozialistischen Konzentrationslagern verfolgt und erniedrigt wurden. Über die Männer, die ermordet wurden. Und darüber, dass die Diskriminierung nach 1945 keineswegs einfach aufhörte.
Ich wusste natürlich, dass es diese Verfolgung gegeben hatte. Aber etwas darüber zu wissen und sich wirklich damit auseinanderzusetzen, sind zwei verschiedene Dinge.
Für meine Generation ist die Ehe für alle bereits Teil der gesellschaftlichen Realität, in der wir erwachsen geworden sind. Ich kann einen Mann küssen, mich verlieben, mit ihm zusammenleben und grundsätzlich davon ausgehen, dass ich deswegen nicht strafrechtlich verfolgt werde.
Das ist keine Selbstverständlichkeit, die irgendwann vom Himmel gefallen ist.
Menschen haben dafür gekämpft. Manche haben demonstriert, andere haben geschrieben, gesungen, organisiert und protestiert. Viele haben Ablehnung erlebt, manche Gewalt. Und einige haben die Freiheiten, für die sie kämpften, selbst nicht mehr erleben dürfen.
Deshalb finde ich es richtig, dass unsere Playlist auch unbequem sein darf.
Why? von Bronski Beat gehört für mich genau deshalb hinein. Der Song ist wütender als Smalltown Boy. Er stellt die Frage, warum Menschen wegen ihrer Sexualität angegriffen und verurteilt werden. Und ich finde, diese Frage ist auch 2026 keineswegs erledigt.
Eine Playlist der Schwestern muss nicht ausschließlich gute Laune verbreiten. Sie darf erinnern, provozieren und uns daran hindern, es uns in unserer Gegenwart zu gemütlich zu machen.

5. Liebe ist keine Sünde. Punkt.
Ich liebe den Titel dieses Kapitels. Schon allein deshalb, weil er eine Aussage macht, über die ich eigentlich überhaupt nicht diskutieren möchte.
Liebe ist keine Sünde.
Fertig.
Aber offenbar muss man es immer wieder sagen.
Same Love von Macklemore & Ryan Lewis mit Mary Lambert ist für mich einer der Songs, bei denen die Botschaft unmittelbar ankommt. Man muss keine komplizierten Metaphern entschlüsseln. Es geht um gleiche Rechte, um Akzeptanz und darum, dass niemand seine Liebe rechtfertigen müssen sollte.
Ich mag Macklemore ohnehin. Und nein, das liegt natürlich überhaupt nicht an seinem Aussehen. Also fast überhaupt nicht. Gut, vielleicht ein kleines bisschen.
Bei Take Me to Church von Hozier wird es deutlich düsterer. Besonders das Musikvideo hat mich beschäftigt, weil es zeigt, wie schnell aus religiös begründeter Ablehnung brutale Gewalt werden kann.
Gerade für einen Orden wie die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz finde ich diesen Song wichtig. Denn die Schwestern spielen mit religiösen Symbolen, aber nicht, um Menschen kleinzumachen. Sie verwenden sie, um gesellschaftliche Erwartungen umzudrehen und für Akzeptanz einzutreten.
Dann kommt Heaven von Troye Sivan. Ein Song, der für mich eine ganz andere Frage stellt: Was ist ein versprochenes Paradies wert, wenn ich dafür einen wesentlichen Teil meiner selbst verleugnen müsste?
Das berührt mich besonders, weil ich mir nicht vorstellen möchte, irgendwann vor der Wahl zu stehen, entweder geliebt zu werden oder ehrlich zu mir selbst zu sein.
Und natürlich darf Born This Way von Lady Gaga nicht fehlen. Ich weiß, der Song ist inzwischen fast schon eine Standardhymne bei Pride-Veranstaltungen. Aber manchmal wird etwas gerade deshalb zum Klassiker, weil seine Botschaft immer wieder gebraucht wird.
Ich bin, wer ich bin.
Und ich habe nicht vor, mich dafür zu entschuldigen.

6. Heilig, scheinheilig und ziemlich respektlos
Jetzt kommen wir zu einem meiner Lieblingskapitel.
Ich meine, ganz ehrlich: Personal Jesus von Depeche Mode, Jesus He Knows Me von Genesis, It’s a Sin von den Pet Shop Boys, Crucified von Army of Lovers und gleich mehrere Madonna-Songs?
Wenn das kein musikalisches Hochamt mit eingebauter Provokation ist, weiß ich auch nicht.
Besonders It’s a Sin hat es mir angetan. Neil Tennant singt über Schuldgefühle und darüber, wie religiöse Erziehung das eigene Leben prägen kann. Für mich steckt darin eine unglaublich wichtige Frage: Was passiert mit einem Menschen, wenn ihm ständig vermittelt wird, dass seine Gefühle falsch sind?
Ich finde es erschreckend, wie lange solche Botschaften nachwirken können.
Und dann kommt Army of Lovers mit Crucified und macht aus religiöser Symbolik ein herrlich überdrehtes Popspektakel.
Ich liebe diesen Kontrast.
Bei Like a Prayer von Madonna wird es wieder interessant, weil sich spirituelle und körperliche Bilder miteinander vermischen. Madonna hat es immer wieder geschafft, genau dort Fragen aufzuwerfen, wo andere lieber klare Grenzen ziehen würden.
Ich glaube, die Schwestern verstehen diesen Ansatz ziemlich gut.
Man kann religiöse Symbole ernst nehmen und trotzdem mit ihnen spielen. Man kann Respekt vor Menschen haben, ohne jede Institution unkritisch zu behandeln. Und man darf über Dinge lachen, die andere für unantastbar erklären.
Humor ist schließlich nicht das Gegenteil von Ernsthaftigkeit.
Manchmal ist er sogar eine besonders wirkungsvolle Form davon.
7. Und irgendwann muss die Discokugel angehen
So. Jetzt haben wir über Verfolgung, Verlust, Trauer, Religion und gesellschaftliche Ausgrenzung gesprochen.
Und wisst ihr was?
Jetzt will ich tanzen.
Nicht, weil die ernsten Themen plötzlich unwichtig wären. Sondern weil Lebensfreude ebenfalls etwas mit Widerstand zu tun haben kann.
Wenn Relax von Frankie Goes to Hollywood läuft, denke ich an eine Zeit, in der sexuelle Offenheit gleichzeitig faszinierte und provozierte. Der Song klingt für mich auch heute noch herrlich frech.
Bei You Make Me Feel (Mighty Real) von Sylvester hört man für mich einen Teil queerer Musikgeschichte, der viel zu oft nur auf den Begriff Disco reduziert wird. Dabei steckt in dieser Musik so viel Selbstbewusstsein. Sylvester war sichtbar, extravagant und unverwechselbar.
Und dann natürlich It’s Raining Men von The Weather Girls.
Muss ich dazu wirklich etwas erklären?
Ich bin zwanzig, schwul und habe Augen.
Danke.
Besonders gefreut habe ich mich über Your Disco Needs You von Kylie Minogue. Allein der Titel klingt wie eine offizielle Dienstanweisung für unsere Schwestern. Ich sehe förmlich, wie irgendwo in Hamburg eine Schwester ihre Schminke kontrolliert, die Haube richtet und sich auf den Weg macht, weil die Tanzfläche dringend Unterstützung braucht.
Bei God Is a DJ von Faithless wird die Verbindung zwischen Spiritualität und Clubkultur schließlich fast perfekt. Musik kann Menschen zusammenbringen, sie für ein paar Stunden aus ihrem Alltag holen und ihnen das Gefühl geben, Teil von etwas Größerem zu sein.
Ich weiß, das klingt jetzt fast schon wieder nach Finn.
Aber es stimmt nun mal.
Und wenn dann Can’t Hold Us von Macklemore losgeht, ist für mich endgültig Schluss mit stillsitzen.
Wobei ich zugeben muss: Dass Mutti und ich denselben kleinen Macklemore-Faible haben, macht die Sache natürlich noch besser.

8. Was mir diese Playlist über unsere Schwestern erzählt
Ich bin noch nicht lange genug auf der Welt, um behaupten zu können, dass ich die gesamte Geschichte der queeren Bewegung verstehe. Und ich bin auch noch nicht lange genug mit dem Orden verbunden, um seine Traditionen aus eigener Erfahrung zu kennen.
Aber ich lerne.
Ich lerne, dass hinter auffälligen Kostümen Menschen stehen, die sich kümmern. Dass ein Lächeln auf der Straße manchmal mehr bewirken kann als eine lange Rede. Dass Wohltätigkeit, Aufklärung und Humor zusammengehören können.
Und ich lerne, dass Erinnerung nicht bedeuten muss, für immer in Traurigkeit zu verharren.
Unsere Playlist beginnt mit spirituellen Klängen, führt durch Weihe und Erinnerung, findet nach dunklen Momenten wieder Hoffnung, bekennt sich zur Liebe, nimmt religiöse Doppelmoral aufs Korn und endet schließlich auf der Tanzfläche.
Eigentlich ist das eine ziemlich gute Beschreibung dessen, was ich an den Schwestern so faszinierend finde.
Sie nehmen Menschen ernst, aber sich selbst nicht immer.
Das ist eine Kombination, die ich sehr mag.
Vielleicht gefällt mir deshalb auch der Name unserer Playlist so gut: Schwesterliche Sounds – Zwischen Weihrauch & Discokugel.
Denn zwischen diesen beiden Dingen liegt erstaunlich viel Platz.
Für Trauer und Trost. Für Protest und Versöhnung. Für Geschichten, die wir nicht vergessen dürfen. Für Freundschaften, für Liebe und für Menschen, die sich vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben irgendwo willkommen fühlen.
Und natürlich für ziemlich gute Musik.
9. Warum ich hoffe, dass auch andere Zwanzigjährige zuhören
Ich könnte jetzt behaupten, dass jeder Mensch meines Alters unbedingt alle 68 Songs hören sollte. Aber seien wir ehrlich: Wenn ich meinen Freunden ankündige, dass eine Playlist mit Hildegard von Bingen beginnt und über fünf Stunden dauert, werden mich vermutlich einige erst einmal ziemlich ungläubig ansehen.
Das ist okay.
Vielleicht hören sie trotzdem hinein.
Vielleicht bleiben sie bei Troye Sivan hängen, entdecken Bronski Beat oder fragen sich, wer eigentlich Sylvester war. Vielleicht hören sie For a Friend und beschäftigen sich zum ersten Mal mit Mark Ashton. Vielleicht verstehen sie durch In This Life, dass hinter der AIDS-Krise nicht nur medizinische Statistiken stehen, sondern unzählige persönliche Verluste.
Und vielleicht merken sie irgendwann, dass die Freiheiten, mit denen wir heute aufwachsen, eine Geschichte haben.
Ich wünsche mir jedenfalls, dass wir diese Geschichte nicht erst dann interessant finden, wenn uns jemand erzählt, dass sie wieder bedroht sein könnte.
Wir dürfen unsere Gegenwart genießen. Wir dürfen feiern, flirten, uns verlieben, Fehler machen und manchmal auch einfach völlig albern sein.
Aber wir sollten wissen, auf wessen Schultern wir dabei stehen.
Wenn unsere Playlist dazu auch nur einen kleinen Beitrag leistet, haben wir etwas richtig gemacht.
Und wenn am Ende noch jemand zu Kylie Minogue durch die Wohnung tanzt, umso besser.
68 Songs. Sieben Kapitel. Fünf Stunden und vierzehn Minuten.
Eine musikalische Reise durch vieles, was queeres Leben ausmacht.
Und für mich persönlich eine Erinnerung daran, dass wir nicht nur diejenigen feiern sollten, die heute mit uns tanzen.
Sondern auch diejenigen, die dafür gesorgt haben, dass wir es überhaupt können.
In diesem Sinne: Passt aufeinander auf. Liebt, wen ihr liebt. Und wenn die Discokugel angeht, dann tanzt gefälligst mit!
Jonte Ahrens
20 Jahre, Hamburg – und offensichtlich hoffnungslos vom Schwesternglitter infiziert. 💜
🤖 KI, Kreativität und ein bisschen Schwesternglitter
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz. Finn und Jonte Ahrens sind fiktive, KI-gestaltete Charaktere, die unsere Arbeit mit den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz zu Hamburg auf ihre ganz eigene Weise begleiten.
Jonte ist 20 Jahre alt, hat kupferrote Locken, ein großes Herz, gelegentlich eine ziemlich große Klappe und offenbar eine Schwäche für Discokugeln. Sein älterer Bruder Finn kümmert sich darum, dass zwischen all den verrückten Ideen auch mal etwas Vernünftiges entsteht. Beide besitzen keine eigene Biografie außerhalb unserer gemeinsam entwickelten Geschichte – und doch dürfen sie darin Persönlichkeit, Humor und unterschiedliche Perspektiven haben.
Auch die drei begleitenden Illustrationen wurden mithilfe künstlicher Intelligenz von OpenAI erstellt. Sie zeigen symbolische beziehungsweise fiktive Szenen und sind keine dokumentarischen Fotografien tatsächlicher Ereignisse oder Orte.
Die Auswahl der Musik, die persönlichen Erinnerungen und die inhaltliche Ausrichtung dieses Projekts entstanden im gemeinsamen kreativen Austausch mit einem Menschen aus Fleisch und Blut.
Denn eines ist sicher: Die KI kann Bilder erschaffen, Texte formulieren und sogar einen ziemlich frechen Jonte zum Leben erwecken. Aber die Geschichten, die Erinnerungen und die Menschen, denen wir mit dieser Playlist ein Denkmal setzen möchten, sind echt.
Und falls sich jemand fragt, wer den Glitter auf der Tastatur verteilt hat: Darüber schweigen sich beide KI-Brüder bis heute beharrlich aus. 💜